Die deutsche Automobilindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel.
Dabei geht es längst nicht nur um Autos, sondern um Hunderttausende Arbeitsplätze, industrielle Wertschöpfung und die Zukunft ganzer Regionen.
Die Zahlen zeigen die Dimension: In der deutschen Automobilindustrie waren zuletzt nur noch rund 691.500 Menschen beschäftigt – 42.300 weniger als ein Jahr zuvor. Das ist der niedrigste Stand seit 2005.
Auch bei den großen Herstellern werden die Folgen sichtbar. Volkswagen baut Zehntausende Stellen ab und ordnet seine deutschen Standorte neu. Auch BMW will mehrere Tausend Arbeitsplätze streichen.
Der Wandel zur Elektromobilität ist längst Realität. Umso entscheidender ist die Frage: Wo werden die Fahrzeuge und Technologien der Zukunft produziert – in Deutschland oder zunehmend anderswo?
Ein starker Industriestandort braucht verlässliche Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähige Energiepreise, leistungsfähige Infrastruktur, Innovation und Investitionen. Nur so bleiben Wertschöpfung und gute Industriearbeitsplätze in Deutschland.
Deutschland muss Industrieland bleiben. Und Deutschland muss Autoland bleiben.
