Stell dir vor, Bargeld ist verschwunden und alles läuft digital. Du postest etwas, das politisch als „falsch“ oder unerwünscht eingestuft wird – und plötzlich wird dein digitales Wallet gesperrt oder dein Zugriff auf dein Geld eingeschränkt.
Während viele im Sommermodus sind, wird in Brüssel und Frankfurt an einem Projekt gearbeitet, das unser Bezahlen grundlegend verändern könnte: dem digitalen Euro.
Am 23. Juni 2026 stimmte der Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments für seine Verhandlungsposition. Am 9. Juli bestätigte auch das Parlament den weiteren Gesetzgebungsprozess.
Der Fahrplan steht.
Ende 2026 soll der Rechtsrahmen für den Digitalen Euro abgeschlossen sein.
In der zweiten Jahreshälfte 2027 soll ein Pilotbetrieb starten. Dafür wurden bereits 36 Zahlungsdienstleister ausgewählt.
Und 2029 will das Eurosystem technisch für eine mögliche erste Ausgabe des digitalen Euro bereit sein.
Und genau deshalb müssen wir jetzt über die entscheidende Frage sprechen:
Was passiert mit dem Bargeld?
Bargeld ist Freiheit.
Es funktioniert ohne App, ohne Internet, ohne Zahlungsdienstleister und ohne zentrale technische Freigabe.
Ein freies Geldsystem sollte nicht davon abhängen, dass eine einzige zentrale Stelle jederzeit entscheiden kann, ob eine Zahlung funktioniert oder nicht!
Bitcoin zeigt, dass digitales Geld auch anders funktionieren kann: dezentral, ohne Zentralbank als Herausgeber und so gestaltet, dass der Einzelne seine Werte selbst verwahren kann!
Geld darf kein technisches Zugangsrecht werden, das man einfach an- oder ausschalten kann!
Deswegen gilt für mich:
Bargeld erhalten. Wahlfreiheit erhalten. Finanzielle Unabhängigkeit erhalten.