Außenminister Wadephul (CDU) hat seinem südafrikanischen Amtskollegen Ronald Lamola bei der 12. Sitzung der Deutsch-Südafrikanischen Binationalen Kommission 470 Millionen Euro zugesagt.
200 Millionen fließen als zinsverbilligter Kredit in die sogenannte „Just Energy Transition Partnership“, weitere 270 Millionen in die zweite Phase des Wasserstoffprogramms.
Das Ziel: eine „gerechte Energiewende“ in einem Land, das laut Internationaler Energieagentur beim Anteil erneuerbarer Energien Platz 119 von 147 belegt und seinen Strom nahezu ausschließlich aus Kohle erzeugt.
Hauptempfänger dürfte der Staatskonzern Eskom sein, dessen Ex-Chef André de Ruyter monatliche Verluste von 55 Millionen US-Dollar durch Diebstahl und Korruption beziffert hat.
Während deutsche Familien ihre Stromrechnungen kaum noch bezahlen können, Traditionsbetriebe wie Mahle vor Werksschließungen stehen und hunderttausende Arbeitsplätze durch die ideologische Energiepolitik der Bundesregierung auf dem Spiel stehen, überweist Wadephul fast eine halbe Milliarde Euro an ein Regime, in dem das Geld in korrupten Strukturen versickert.
Das ist doch nicht mehr normal!